Dorrit Maria Hanke
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Vorwort zu „Mein Gebetsbuch
 

Die Pianistin und Komponistin Dorrit Maria Hanke war seit 2014 wegen Brustkrebs in ärztlicher Behandlung und Betreuung durch ein Palliativteam.
Wegen Knochenmetastasen und Lymphschwellungen am rechten Arm und an der Hand konnte sie das Bett nicht verlassen und war auf Pflege angewiesen. In der Zeit vom Ende 2016 bis zu ihrem Ableben 2018 schrieb sie eine durchaus positive Biographie, relevante Auszüge davon sind am Ende dieses Buches zu lesen.

Ende des Jahres 2016 ging die Schwellung an der rechten Seite zurück, sie konnte die Hand wieder benutzen.
Zum Klavierspiel reichte es nicht, aber ihre unbändige Kreativität setzte sich durch. Nach ein paar Zeichnungen begann sie 2017 mit ihrem Märchenbuch „Wenn Bach pausiert“ (erhältlich bei Amazon) und schrieb ab dem 2. November 2017 bis knapp zu ihrem Spitalsaufenthalt ab dem 9. März 2018, der, außer einer dreitägigen Unterbrechung zu den Osterfeiertagen, bis zu ihrem Ableben am 10. Mai 2018 währte, in einem handelsüblichen Wunschtagebuch Gebete auf.

Die Gebete sind hier in der Reihenfolge ihrer Entstehung angeführt und zeigen neben ihrer tiefen Religiosität auch Hinweise auf ihre innigsten Bestrebungen.
Manche Gebete haben ihre beabsichtigte Aufnahme zum Dritten Orden der Karmeliten als Hintergrund. Sie trug schon etwa seit 2007 das Skapulier, durch ihre lange Krankheit bedingt, wäre die formelle Aufnahme erst am 9. Juni 2018 gewesen, was sie aber nicht mehr erlebte.


Am 22. April 2018 fand die Uraufführung ihrer Trauerkantate „Der Doppelgänger“ statt.
Ein Video darüber ist bei YouTube zu sehen:
Der Doppelgänger Dorrit Maria Hanke“.

Vorausschicken möchte ich noch, dass für mich in Dorrits Gedanken und Aussagen - waren sie auch noch so unglaublich und unwahrscheinlich - immer eine Wirklichkeit eröffnet wurde.
Wenn ich sie auch oft erst nach langer Zeit verstehen konnte.

Dorrit Maria Hanke starb am Himmelfahrtstag 2018, am 10. Mai 2018 um 1 Uhr 06‘.
In den letzten Jahren, als sie nicht mehr selbst Klavier oder Clavichord spielen konnte und ihre Spiritualität einem tiefen christlichen Glauben sich immer mehr näherte, erzählte sie mir oft von ihren geistigen Kontakten mit Jesus.
Jesus sagte zu ihr, sie solle für ihn spielen, was sie auch in tiefer Innigkeit tat.
So wundert es nicht, dass Jesus sie an seinem Himmelfahrtstag aufnahm.
Ich ahne und wünsche, dass sie ihr Spielen dort ebenso glücklich macht.
Was Dorrit in ihrem Leben auch immer tat und sagte, war für mich wahr, richtig und wirklich (wirklich im Sinne von C.G. Jung der meinte "Wirklichkeit ist das was wirkt").

Wie immer es auch ist und sein wird, ich will versuchen, Dorrits Wünsche, die sie für mich aussprach, erfüllen zu können.

Ich werde Dir die Welt erklären,
Du mir die Liebe aus der sie entstand
© Wolfgang Wallner-F.

 

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